Liebesromane von Corinna Kohfink

Tür an Tür mit Mr. Depp

 

„Tür an Tür mit Mr. Depp“ ist genau die romantische Komödie, die ich schon immer schreiben wollte. Schau Dir an, worum es in der Geschichte geht, wo es sie zu kaufen gibt, wie sie in meinem Herzen gewachsen ist und was Leser*innen darüber sagen.

Ich wünsche Dir ein fröhliches Stöbern!


Alice ist stolze Laden-Besitzerin. In ihrem Wunderland verkauft sie hochwertige Handwerkskunst. Doch als plötzlich John auftaucht und aus dem traumhaften Woll-Laden ihrer großmütterlichen Freundin Dorothea ein Fußballgeschäft macht, gerät ihr wohlsortiertes Leben jäh durcheinander. Sie hasst Fußball – und Fußballer noch viel mehr. Groß, sportlich, gutaussehend und mit einem frechen Lächeln ausgestattet, verkörpert ihr neuer Nachbar alles, was Alice seit ihrer Kindheit in Angst und Schrecken versetzt.

Trost und wohltuende Ablenkung findet sie in ihren romantischen Gefühlen für Henrik, einen Kunden, der mit seiner höflichen und klassischen Art im Sturm ihr Herz erobert. Unterstützt von ihren Freundinnen Sophie und Clara unternimmt sie alles, um ihn für sich zu gewinnen. Unterdessen toben zwischen Alice und dem „Mr. Depp“ getauften Ex-Profifußballer John wilde Scharmützel.

Als plötzlich ein rätselhaftes und verwirrendes Buch auf ihrer Türschwelle liegt, wird Alices geordnete Welt endgültig auf den Kopf gestellt.

Erhältlich bei Amazon.

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Wie „Tür an Tür mit Mr. Depp“ entstanden ist

Manchmal entsteht eine Geschichte aus einem unvorhersehbaren Impuls heraus. Ich hatte einen Roman einer Autorin gelesen, die ich sehr mag und deren Bücher ich verschlinge. Mir gefällt ihre Art, einer Erzählung Struktur zu geben, mit Worten zu spielen, Witz zwischen den Zeilen zu verbreiten und - last but not least - ihr Weglassen von Bettszenen.

Wenn Du bereits ein Buch von mir gelesen hast, dann weißt Du, dass bei mir ebenfalls entweder vor den Intimitäten die Klappe fällt oder sich das „Kameralicht“ erst danach wieder anschaltet. Vielleicht ist das der perfekte Zeitpunkt, um zu erklären, warum ich das so handhabe. Für mich besteht eine eindeutige Grenze zwischen Erotikromanen und Liebesromanen. Wenn ich selbst Liebesromane lese, möchte ich das Knistern zwischen den Liebenden spüren, sie auf dem Weg zu ihrem Zusammenfinden begleiten, sie ein (angemessenes) Maß an Hindernissen überwinden sehen und mich am Ende daran erfreuen, dass sie einander glücklich in die Arme sinken. Beschreibungen des akuten biochemischen Zustands von primären und sekundären Geschlechtsteilen langweilen mich zu Tode und erscheinen mir - egal, wer darüber schreibt - eintönig. Die emotionalen Befindlichkeiten hingegen sind immer wieder anders - je nach Charakter, Biografie und Beziehung zwischen den Protagonisten. Deswegen finde ich es viel facettenreicher, darüber zu schreiben. Aber: Wie alles im Leben ist das eine reine Geschmackssache. Wie ich an anderer Stelle schon bemerkt habe, verfasse ich Bücher, die ich selbst gerne lese. Wenn Du es ebenfalls tust, freue ich mich umso mehr!

Doch zurück zur Kollegin: In diesem Roman hatte sie eine Geschichte kreiert über eine Frau zwischen zwei Männern. Da gab es - um es mal ganz plakativ zu machen - den blassen, netten Mann von nebenan und den frechen, charismatischen Draufgänger. Bis zum Ende war nicht klar, wie das Ganze ausgehen würde. In meinem inneren Skript hätte ich mir gewünscht, dass sich der freche Draufgänger am Ende als ernsthaft bindungsfähig erweisen würde und damit doch noch das Herz der Protagonistin erobern könnte. Doch der blasse Mann von nebenan machte das Rennen. Ich bin die ganze Zeit über nicht warm geworden mit ihm, obwohl ich sonst eher ein Good-Boy-Fan bin als ein Bad-Boy-Fan. Aus dem unerfüllten Gefühl heraus, das das Ende bei mir hinterlassen hat (ich bin trotzdem weiterhin ein Riesen-Fan der Autorin und würde auch dieses Buch jederzeit wieder lesen), wurde die Idee geboren, selbst eine Geschichte über eine Frau zwischen zwei Männern zu schreiben, aber eben anders ...

Dazu kam der Wunsch, den Screwball-Komödien des 20. Jahrhunderts zu huldigen (von Filmen mit Katherine Hepburn über Doris Day, bin hin zu - mittlerweile auch schon Klassikern - wie Harry und Sally). Ich wollte eine Geschichte erzählen, in der verbal die Fetzen fliegen und eine außerordentlich widerspenstige Frau einem Mann, der ihr persönliches Feindbild verkörpert, gehörig das Leben schwermacht. Natürlich sollte sie dabei am Ende den Weg aus ihrer spröden Biestigkeit finden und sich zu einer gereiften Persönlichkeit weiterentwickeln.

Bei Schauspieler*innen spricht man von Spielfreude, wenn die Chemie zwischen den Darstellenden passt. Beim Schreiben von der Geschichte um Alice, Henrik und John war ich in einem Zustand der größtmöglichen Schreibfreude. Oft habe ich laut gelacht und mich königlich über Alices Bockigkeit amüsiert. Für mein Empfinden ist es mein gelungenstes Buch. Was den Bewertungsdurchschnitt angeht, liegt „Hitzewallungen im Kühlschrank“ vorne, womit wir wieder beim Thema individueller Geschmack wären ...


Was andere sagen und was mir dabei durch den Kopf geht

Ich liebe Alice und ihr verbohrtes Rumgezicke. Bei keinem anderen Roman habe ich mich schon beim Schreiben so köstlich amüsiert wie bei diesem. Umso dankbarer bin ich an dieser Stelle für jedes lobende Wort ...

 

„Die Story ist wieder mal total schön“
(Beatrice Gmür, auf Amazon)

Danke schön, liebe Beatrice! Natürlich freut mich das "wieder mal“ besonders. Oft blinzle ich verwundert, wenn ich sehe, dass Namen von Rezensent*innen mehrfach auftauchen. All diesen supertreuen Leser*innen (es gibt darunter welche, die alle Bücher von mir rezensiert haben) ein dickes, fettes, Mega-Danke. Ihr habt keine Ahnung, wie glücklich Ihr mich damit macht!

 

„Eine wundervoll geschriebene Geschichte mit Worten, die das Herz erwärmen“
(Ronald, auf Amazon)

Prinzipiell habe ich ein zutiefst positives Menschenbild. Doch auch mir passieren manchmal Dinge, die es kurz (zum Glück nur kurz!) ins Wanken bringen. Wenn ich dann lesen darf, dass es Menschen gibt (jaaa, auch Männer mögen so etwas), deren Herz von Worten erwärmt werden kann, werde ich gleich wieder ins Alles-ist-gut-Land gebeamt. Danke dafür, Ronald!

 

„Bis es endlich zu einer Lösung des ganzen Schlamassels kommt, kann man einen sehr humorvoll geschriebenen Roman genießen“
(Elona Posch, auf Amazon)

Schlamassel trifft es ziemlich gut, denn genau darin wähnt sich Alice über weite Strecken des Romans. Danke für die lieben Worte, Elona!

Übrigens freue ich mich immer über Nachrichten und selbstverständlich wird jede individuell beantwortet.



Wenn es ein Buch gibt, das du gerne lesen willst, das aber noch nicht geschrieben wurde, dann musst du es selbst schreiben. (Toni Morrison)